Jun D: Ein Dämpfer bei den Spielen in Köniz

Sa 03. Nov 2017

Heute ging es in die nächste Runde der Meisterschaft mit unseren Spielen Nr. 3 und 4, die in der Lebermatthalle in Köniz stattfanden. Wir hatten am Morgen Glück mit dem Wetter und konnten uns wieder an der frischen Luft auf der Aussenanlage aufwärmen und dehnen. Es spielten an diesem Tag sehr viele Mannschaften in Köniz und in der Halle hatte es sehr wenig Platz - an ein richtiges Einspielen war nicht zu denken.

Unsere ersten Gegner war der UHC Treyvaux Gladiators. Wir traten mit vier Linien an und begannen das Spiel sehr konzentriert, gingen früh mit 1:0 in Führung und hatten mehr Spielanteile. Jedoch unterliefen uns mit der Zeit immer wieder kleinere Fehler in der Defensive, die unser Gegner nun effizient zu nutzen wusste - es gelangen ihnen hintereinander drei Tore. Unser Anschlusstreffer zum 2:3 liess uns wieder hoffen, doch nutzte Treyvaux erneut die fehlende Abstimmung in unserer Abwehr und stellte mit dem 2:4 wieder den alten Abstand her. Jetzt galt es in den letzten Minuten noch einmal alles zu geben, doch es reichte nur noch zum Anschlusstreffer und Endstand von 3:4. Mehrmals hat Treyvaux dazu einige hochwertige Chancen vergeben. Wir hatten den Eindruck, dass wir über das ganze Spiel zu viel in der eigenen Hälfte gespielt haben und zu wenig Offensivdruck erzeugt konnten - gemäss des uralten Fussballspruchs ‘Angriff ist die beste Verteidigung’.


Im zweiten Spiel wollten wir es dann besser machen. Der TSV Rechthalten hatte nur sechs Feldspieler, sodass wir uns in Bezug auf Kraftausdauer gute Hoffnungen machten. In den ersten Minuten tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab und es gab keine zwingenden Torchancen. Doch dann fiel aus einem Konter das 1:0 gegen uns. Rechthalten zeigte immer öfters ihren geordneten Spielaufbau und spielte dazu vor allem eines - sehr schnell und dazu sicher. Im Gegensatz dazu waren wir in der Abdeckung der Gegner nicht konsequent, was die nächsten Gegentore zur Folge hatte. Wir zeigten trotzdem einige schöne Spielzüge und erspielten uns Torchancen. Jedoch stand da noch ein Torwart zwischen den Pfosten, der uns auf Grund seiner Grösse kaum eine Lücke im gegnerischen Netz geboten hat. Auch wenn es einige unnötige Unachtsamkeiten auf unserer Seite gab, haben alle grossen Willen und einen guten Einsatz gezeigt. Am Ende mussten wir jedoch mit einem 0:8 akzeptieren, dass unser Gegner heute einfach zu stark war. Die Enttäuschung unserer Spieler war gross, aber wir werden daraus lernen und im Training weiterarbeiten - Kopf hoch!