Damen: 5:2 - Schlechtes Omen

So, 17. Nov 2019

 

UHG vs. Floorball Obwalden 2:5

 

Bei garstigem Wetter (Schneeregen, 1°C) und nach über zwei Stunden Carfahrt in Richtung Innerschweiz fand unser unihockeyintensiver Herbst am letzten Sonntag seine Fortsetzung. Notabene erst um 20 Uhr war der Anpfiff des letzten Spiels der Vorrunde, oder anders gesagt: das Spiel zwischen dem geografisch gesehen östlichsten und westlichsten Vertreter unserer Gruppe. Hatte uns unser nächster Gegner, Floorball Obwalden, im Schweizer-Cup bereits geschlagen, wollten wir nun Revanche nehmen. Ein leicht dahingesagter Satz unseres Vize-Captains in der Garderobe sollte sich dabei als (schlechtes?) Omen erweisen. Doch der Reihe nach.

Für einmal insbesondere auf den Angriffspositionen etwas dezimiert, wollten wir jedoch trotzdem von Anfang an Akzente setzen. Wir bekundeten jedoch fürchterlich Mühe mit dem Boden, konnten kaum einen Ball kontrollieren, geschweige denn anständig weiterspielen und so waren es nach etwas mehr als zehn Minuten auch die Gegnerinnen, die das Skore eröffneten. Bis zur Pause konnten sie sogar auf 2:0 erhöhen. Wir agierten insgesamt zu passiv, zu ideenlos und vor allem zu ineffizient.

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff markierte Doris dann in einer der wenigen schönen Aktionen für uns den Anschlusstreffer. Leider konnten die Innerschweizerinnen ihren Vorsprung postwendend wieder auf zwei Tore erhöhen. So ging es in die zweite Pause. 

Im dritten Abschnitt waren dann endlich etwas mehr Emotionen im Spiel, doch auch diese führten nicht dazu, dass unsere Bemühungen grösseren Erfolg hatten. Zunehmend verzweifelt lancierten wir einen Angriff nach dem anderen und kamen trotzdem selten gefährlich vors gegnerische Tor. Die Ausnahme bildete ein schön herausgespieltes Tor von Pämpi. Dieses veränderte jedoch den Endstand nicht mehr gross, hatten die Obwaldnerinnen doch zwischenzeitlich sogar mit drei Toren Abstand geführt. 2:5 – genau dieses Resultat hatte unser Vize-Captain doch vor dem Match in der Garderobe in die Runde geworfen, nur hatten wir es uns selbstverständlich andersrum vorgestellt. So mussten wir nach dieser ziemlich bitteren Niederlage gegen Gegnerinnen, die aufgrund der Tabellenposition und der Erfahrungen im Schweizer-Cup sicher in Reichweite gelegen hätten, ohne Punkte nach Hause reisen.

 

 

UHG: Bettina, Tat, Jana, Marielle, Isa, Glen, Aline, Eva, Pämpi (1T), Kim, Bea (1A), Jasmin, Doris (1T)