Junioren E: Harziger Start ins 2020

So, 5. Jan 2020

 

Unihockey Gurmels vs. UHC Flamatt-Sense 2:4

Unihockey Gurmels vs. LUC Floorball Epalinges 5:3

Unihockey Gurmels vs. Floorball Köniz I 3:9
Dass man Fortschritte macht, wenn man regelmässig trainiert, ist bekannt. Heute mussten wir erfahren, dass auch der Umkehrschluss stimmt. 

Nach den Weihnachtsferien und der auferlegten Trainingspause (alle Hallen waren geschlossen) wurde heute die Meisterschaft der Junioren E fortgesetzt. Im ersten Spiel durften wir gegen das starke Team von Flamatt antreten und erledigten unseren Job anfangs gar nicht so schlecht.

Wir durften sogar das 1:0 durch Dario bejubeln. Die Freude hielt leider nicht lange an, denn Flamatt traf schon bald zum Ausgleich und doppelte sogar noch mit dem 1:2 nach. Nun waren wir völlig von der Rolle und vergassen, wie wir eigentlich spielen wollten.  Flamatt bedankte sich mit zwei weiteren Treffern und entschied das Spiel innert weniger Minuten. Das 2:4 durch Leonie war leider bloss noch Resultatkosmetik.


Das zweite Spiel verlief eher nach unserem Geschmack. Doch auch trotz dem Sieg lief bei Weitem nicht alles so, wie wir es geplant hatten. Dank Tobijas, der unermüdlich in der Offensive wirbelte, gingen wir schon bald mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer konnte Noëlle und wieder Tobijas mit ihren Toren einen beruhigenden 4:1 Vorsprung bewerkstelligen. Leider beruhigte dieses Resultat das Team zu stark. Erneut begann ein regelrechter Fehlerregen und Nolan musste immer wieder eingreifen und sich in die Schüsse werfen. Tobijas traf sogar noch zum 5:1 und viele dachten, dass nun der Mist geführt sei. LUC sah das anders und nutze die zahlreichen Unsicherheiten zu gefährlichen Kontern. Zum Glück und dank Nolan trafen sie bloss noch zweimal und Gurmels durfte den ersten Sieg im 2020 bejubeln.


Dass Köniz ein harter Brocken werden würde, waren wir uns bewusst. Trotzdem starteten wir nicht schlecht ins Spiel. Anscheinend kämpfe auch Köniz mit fehlender Trainingspraxis. Tobijas (wieder er) traf zur Führung und bestrafte das erstaunlich passive Köniz. Leider weckte dieses Tor den Gegner und er begann nun stärker aufzuspielen. Durch den vermehrten Druck häuften sich unsere Fehler und Köniz nutzte sie eiskalt aus. Innert kurzer Zeit erzielten sie 4 Tore und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Das zwischenzeitliche Aufbäumen durch weitere zwei Tore von Tobijas nützte leider nicht viel. Bis zum Schluss netzten die Berner noch 5x ein und gewannen das Spiel schlussendlich mit 3:9.

 

Wir fuhren mit enttäuschten Gesichtern nach Hause und das ist in Ordnung so! Doch morgen stehen wir wieder auf und lernen aus unseren Fehlern!

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)