, Reto Bürgisser (veröffentlicht durch Chantal Gex)

Junioren U14B: Letztes Turnier im 2024 kurz vor Weihnachten

2 Tage vor Weihnachten verschlug es uns fürs letzte Turnier des Jahres, noch nach Lausanne. Da unser erstes Spiel bereits um 9.00Uhr angepfiffen wurde, hiess es für unsere Kids, früh aufstehen und wach sein bei Anpfiff. Waren doch meist die ersten 20min, die die verschlafen haben.

Da an diesem Weekend, nach der Nati Pause, noch alle Juniorenligen ihr letztes Turnier bestritten, traten wir nur mit 11 Spieler/innen und 2 Torhüter/innen an.

Auch der Ferienbeginn spielte uns sicher nicht in die Karten.

Lionel (normalerweise Goali) wurde erstmals als Verteidiger eingesetzt und Nolan verstärkte uns dafür im Tor.

Als erster Gegner, des Tages, standen uns die Caps aus unserem Nachbarkanton Bern gegenüber und die durften noch früher aufstehen als wir.

Sogleich nach dem Anpfiff ging es mit Vollgas los. Die erste grosse Chance nach 2.30min des Spiels, hatte unser kleinster Spieler (Neo) auf der Schaufel. Doch der gegnerische Torhüter hatte was dagegen. Im Gegenzug durfte sich aber auch unsere Torhüterin (Anna) auszeichnen. Sollte beileibe nicht das letzte Mal gewesen sein!

Die mitgereisten Fans aus Freiburg und Bern beklatschen beide Chancen frenetisch.

Zum Erstaunen von Jürg und Reto kreierten sich ihr Spieler/innen eine Chance nach der anderen! Aber wie heisst es schön (oder auch blöd) wer die Tore nicht tut, erhält sie.

 

Kurz vor Spielmitte gingen die Berner mit einem Doppelschlag 0:2 in Führung. Die Jungs und Mädels liessen sich nichts anmerken und spielten unbeirrt weiter.

Keine 2 Zeigerumdrehungen später stürmten die Berner, nach einem Ballverlust unsererseits in der Mitte des Feldes, mit 2 Spielern auf unsere Torhüterin los.  Geschmeidig wie eine Katze und reflexartig wie ein Puma vereitelte Anna diese Chance zum 0:3 und konnte sogleich unseren nächsten Angriff auslösen. Dieser ging über die rechte Seite, Neo passte in die Mitte und Lenn versenkte den Ball links am Torhüter in die Maschen und schliesst den Mustergültigen Konter zum viel umjubelten 1:2.

Jetzt wurde es ein erstes Mal so richtig laut in der Halle.

 

Leider schlichen sich bei uns immer wieder kleine Stellungsfehler ein, die eigentlich nicht mehr passieren sollten. Durch genau einer dieser Stellungsfehler in der Verteidigung, erhielten die Berner zu viel Platz im Slot und erzielten in der 13min das 0:3. Anan war diesmal chancenlos. Dieses Resultat konnten wir bis zur Pause hallten und kamen auch weiterhin zu guten Chancen. Leider hatte der gegnerische Goali etwas dagegen, aber auch unsere Kaltblütigkeit liess zu wünschen übrig.

 

Tief durchatmen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen war die Devise in der Pause.

Auch mit Rückstand war die Stimmung gut und der Glaube war da, dass wir das Ruder noch rumreissen können.

Unser Team hatte diese Halbzeit bestimmt nicht verschlafen.

 

 

Leider kamen die Caps besser aus der Pause. Mit dem ersten Schuss von rechts aussen ins hohe weite Eck nach 45sek, musste wir das 1:4 hinnehmen.

Trotz des schnellen Gegentores blieb unser Rumpfteam im Vollgasmodus und versuchte alles um ein weiters Tor zu erzielen.

Der grosse Unterschied in diesem Spiel war, dass die Berner kaltblütiger im Abschluss waren. In der 25min nutzten sie einen weiteren Verteidigungsfehler zum 1:5 aus.

Unsere Fans feuerten das Team aus dem SeeSenseland weiterhin lautstarch an und hofften auf ein 2 Tor. 4min vor Schluss gelang dem Gegner noch das 1:6

Aber, die letzte Chance gehörte uns. 30sek vor Schluss prallte der Ball nach einem Weitschuss am Lattenkreuz ab.

 UH Gurmels - Capitols Bern   1:6

Fazit:

Es war eine grosse Freude diesem Team, trotz Niederlage, zuzuschauen. Anna hielt uns mit ihren 12 Paraden lange im Spiel. Mit 2 Linien gegen 3 Linien des Gegners voll Powern, das war klasse. Gefühlt hatten wir heute mehr Chancen herausgespielt als an allen letzten Turnieren zusammen.Das Positionspiel in der Defensive haben wir langsam, aber sicher auch im Griff. Wenn man bedenkt, dass wir im Schnitt nur 2 gemeinsame Trainings pro Monat haben. Ein grosses Bravo an die Spieler/innen


Im Spiel 2 des Tages trafen wir auf unseren Kantonsrivalen aus Freiburg
Waren 2 Spiele Pause zu lange? Können wir die Konzentration wieder hochfahren?
Reicht der Saft noch für ein zweites Intensives Spiel gegen 3 Linien?
Das alles waren Fragen, die sich die Trainer vor dem Einwärmen stellten. 

Die 2 Frage wurde leider (zu)schnell beantwortet. Schon beim einspielen wurde gloueret u glaferet. Nach klaren Worten, von Reto, erhofften sich die Trainer Besserung.

Das Spiel begann auf beiden Seiten nervös. Hatte doch der FbF am Morgen auch eine empfindliche Niederlage eingefahren.

Leider waren es die Hauptstätder die besser ins Spiel fanden und in der 3 und 6min. einnetzten. Nach Spielmitte und einer streng gepfiffenen Strafe gegen die Freiburger konnten wir in Überzahl spielen. Leider verhielten wir uns nicht so geschickt und liessen den Ball auch nicht zirkulieren. Wir behielten den Ball zu lange und gerieten dadurch immer mehr unter Druck. So musste es kommen, wie es kommen musste. Nach einem unnötigen Ballverlust unsererseits auf der Mittellinie, konnte ein  FbF Spieler den Konter zum 0:3 abschliessen. Shorthander statt Powerplaytor….

Auch 20sek. vor der Pausensirene wurde unser Verstärkungsgoali (Nolan) ein wiederholtes Male allein gelassen und so hiess es zur Pause 0:4 für die Haupstätder.

Unser Kopf war wahrscheinlich noch in der Garderobe, als nach 45sek ein Schuss von Freiburg, von der Mittellinie den Weg zum 0:5 ins Tor fand. Nolan nahm den klar auf seine Kappe, aber waren auch unsere Spieler Meilenweit von ihren Gegenspielern entfernt, um diese dementsprechend zu stören.

Alles, was wir gelobt haben nach dem ersten Match war wie verflogen.

Bis zur Schlusssirene kassierten wir noch 3 weiter Tore zum Schlussresultat von 0:8.

Dieses Resultat tut weh, aber ganz klar verdient von FbF.

UH Gurmels – FbF.  0:8

Fazit:

Freiburg hatte klar mehr Bewegung im Spiel, liessen den Ball laufen und integrierten auch ihre Verteidiger mit in ihr Angriffsspiel. Im Angriff konnten wir leider nichts kreieren. Wir standen viel zu weit auseinander, so dass auch die Pässe nicht bis zu den Stürmern gelangten. Auch war zu viel Egoismus vorhanden.Wir haben als Team abgemacht:  Wir vergessen und lassen dieses Spiel in den Katakomben der Turnhalle von Lausanne!!!!

 Zum Schluss:

Die Fortschritte sind klar sichtbar, auch die Freude der meisten Spieler ist in ihren Gesichtern gut erkennbar. Der Support von euch Eltern ist der Hammer. VIELEN DANK. Auch unsere Freude ist ungebremst, wir freuen uns auf die Rückrunde und tolle Erlebnisse mit den Kids der U14B.